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I

eine magnolie, die dich streift,
mit ihren frischen blättern
nur kurz nur
wenige frühjahrstage lang

und immer bleibst du
ruhst unbewegt in dir

von meinen händen
von meinen lippen
nimm dir
was du verdienst

in deinen augen sehe ich
mein morgen spiegelt sich
in deinem stahl

II

ein tautropfen fällt
auf deine ebenheit
in ihm dein mond

ich nehm ihn auf
in meine blütenblätter

stahl, der du bist,
in deiner strenge
brichst du mich

bewahr mir
meine jugend